Hanse Haus wird für Nachhaltigkeit ausgezeichnet

 

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zeichnet mit dem Hanse Haus-Musterhaus in Oberleichtersbach das deutschlandweit erste Haus mit dem Nachhaltigkeitszertifikat in Gold aus, das mit einer Gasbrennstoffzelle beheizt wird.

 

 

Als eines der führenden deutschen Fertigbauunternehmen darf Hanse Haus sich über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Das neueste Musterhaus Variant 35-154 am Firmensitz im unterfränkischen Oberleichtersbach bekam von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) das Nachhaltigkeitszertifikat in Gold verliehen. Damit ist dieses Hanse-Haus deutschlandweit und sogar weltweit das erste Haus mit einer modernen Gasbrennstoffzellen-Heizung, dessen Nachhaltigkeit von der DGNB mit Gold zertifiziert ist.  „Hanse Haus setzt für seine Bauherren bereits seit vielen Jahren auf eine besonders energiesparende Bauweise und energieeffiziente Heiz- und Haustechnik. Nachhaltigkeit geht für uns jedoch noch darüber hinaus und umfasst zusätzlich Aspekte wie Wohnkomfort, eingesetzte Baumaterialien, Planungs- und Umsetzungsprozesse sowie den gesamten Lebenszyklus eines Hauses“, beschreibt Marco Hammer, Geschäftsführer bei Hanse Haus den Anspruch des Unternehmens. „Das Zertifikat der DGNB bestätigt uns darin, dass wir  in puncto Nachhaltigkeit auf einem ‚goldrichtigen’ Weg sind“, so Hammer.

 

 

 

Wärme und Strom aus der Brennstoffzellen-Heizung

 

Bei der Wahl der Heiztechnik setzt Hanse Haus in seinem Musterhaus auf eine moderne Gasbrennstoffzellen-Heizung des Herstellers Viessmann. Die Brennstoffzelle erzeugt die notwendige  Wärme für den Heiz- und Warmwasserkreislauf und produziert gleichzeitig Strom. Dafür wird in der Brennstoffzelle Erdgas zuerst in Kohlendioxid und Wasserstoff umgewandelt, anschließend reagiert der Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft zu Wasser. Bei dieser Reaktion werden Wärme und  elektrische Energie in Form von Gleichstrom freigesetzt. Ein Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um.

 

So produziert die Anlage täglich bis zu 15 kWh Strom, der entweder zur Deckung des Grundbedarfes selbst genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist werden kann. Im Vergleich zur klassischen Gasbrennwerttherme werden etwa 50 Prozent weniger CO2-Emissionen freigesetzt. „Aktuell kosten derartige Heizungssysteme um die 25.000 Euro mehr als eine herkömmliche Gasbrennwerttherme. Der Staat fördert seit kurzem über Kreditanstalt für Wiederaufbau Brennstoffzellen mit einem Kostenzuschuss, der bei unserem System ca. 10.000 € ausmacht. Auf diese Weise ist die Brennstoffzelle eine Alternative zu Photovoltaik – insbesondere in der Zukunft, wenn man von bei der Brennstoffzellentechnik eine ähnliche Preisentwicklung wie bei Speicher von PCs und Großrechnern, die jährlich billiger werden ausgeht. Wir bei Hanse Haus wollen uns bereits heute mit den Lösungen von morgen befassen“, so Marco Hammer. „Bei knappen Budget empfiehlt sich ggf. auch der Einsatz einer effizienten Gasbrennwerttherme anstatt einer Wärmepumpe, um für eine zukünftige Umrüstung auf eine Brennstoffzellentechnik gerüstet zu sein.“

 

 

Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

 

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) verpflichtet sich den Umweltschutz, Gesundheitsschutz und soziokulturelle Ziele zu fördern. Eine wesentliches Ziel der DGNB ist es, die gebaute Umwelt so zu planen, zu betreiben und zu nutzen, dass die Interessen der nachfolgenden Generationen nicht darunter leiden – dies jedoch, so weit wie möglich, ohne die Interessen der heutigen Generation einzuschränken. Die Zertifizierungsgesellschaft DGNB-System zeichnet Neu- und Bestandsbauten aus, die fest definierte Nachhaltigkeitskriterien in besonderem Maße erfüllen. Mit dem Gold-Zertifikat wird dem Hanse Haus-Musterhaus u.a. eine besonders hohe Qualität im Hinblick auf Ökologie, Ökonomie, Soziokultur/ Funktion, Technik und Prozesse bescheinigt.

 

 

 

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