„So alt wie das Wunder von Bern“
Fertighaus und Energiesparhaus von Hanse Haus - Kundenstimme

Blickt man zurück auf das Jahr 1954, so wird man sich vor allem an das legendäre „Wunder von Bern“ erinnern. Eine Professorenfamilie südlich von Hannover verbindet mit diesem Jahr auch den Bau ihres Fertighauses. Nach mehr als einem halben Jahrhundert recherchiert Hanse Haus, was aus dem einstigen Zeitzeugen geworden ist.

Auf der dreistündigen Fahrt vom Firmensitz in der Bayerischen Rhön bis nach Niedersachsen haben wir genug Zeit, um unserer Fantasie über den Wandel des Hauses freien Lauf zu lassen: „In welchem Zustand wird sich das Haus befinden? Welche Modernisierungen sind erfolgt?“, und nicht zu letzt: „Sind die Bauherren auch 55 Jahre später noch mit der Qualität ihres Eigenheims zufrieden?“.

Das Fertighaus Typ 11 wurde einst nach den Wünschen und Bedürfnissen des Bauherrn Günter K. gefertigt. Auf dem 835 m² großen Grundstück entstand ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Kellergarage in Nord-Süd-Auslage. Als wir im September 2009 an dieser Tür klingeln, werden wir von Professor B. und seiner Frau begrüßt und erleben eine Führung durch ein modern gestaltetes Einfamilienhaus, dem man das Alter kaum ansieht. Die heutigen Hauseigentümer stammen aus Berlin. 1981 wurden sie durch eine Anzeige auf das Haus aufmerksam. Die damaligen Bauherren lebten mittlerweile nur noch zu zweit in dem Haus, wodurch Ihnen das Eigenheim zu groß geworden war und sie es zum Verkauf anboten. Während sich die zwei Kinder der Familie B. bei einer anschließenden Besichtigung vor allem durch den großen Garten überzeugen ließen, war für das Ehepaar der Aspekt Fertighaus ein entscheidendes Kaufargument. „Schließlich lässt sich ein Fertighaus durch seine flexible Bauweise leichter modernisieren, als ein konventionell gebautes Haus.“, das wusste Professor B. durch den Fertighausbau seiner Schwiegereltern. Denn auch wenn sich das damals 27 Jahre alte Haus in einem guten Zustand befand, so entsprachen beispielsweise die Kanonenöfen, die Sitzbadewannen und auch die Raumaufteilung weder dem aktuellen technischem Standard noch dem persönlichen Geschmack der Familie.

Auch Holz wird steinalt
Seinen positiven ersten Eindruck ließ Professor B. zusätzlich durch ein Expertengutachten bestätigen. Hierbei wurde festgestellt, dass die üblichen Abnutzungserscheinungen erst dem eines 18-jährigen Hauses entsprechen. Bei einer Mindesthaltbarkeit von 80 bis 100 Jahren, konnten dem Haus zum damaligen Zeitpunkt noch gute 62 Jahre prognostiziert werden. Eine solche Haltbarkeitsangabe ist natürlich relativ. Fertighäuser können auch deutlich älter als 100 Jahre werden, wenn sie je nach Nutzungsanforderung und technischer Entwicklung modernisiert werden.

 
Die Entscheidung für den Kauf des Hauses war gefallen. Doch vor dem Einzug sollte das Eigenheim den Bedürfnissen der neuen Familie angepasst werden. Hierzu zählten vor allem großzügige, lichtdurchflutete und helle Räume. Dafür war es notwendig, einige Wände und Deckenteile in Absprache mit dem Hersteller Hanse Haus teilweise zu entfernen. Die Wand zwischen Wohn- und Schlafzimmer wurde zu zwei Drittel herausgetrennt, wodurch das Wohnzimmer einen separaten Essbereich erhielt. Eine zusätzliche Treppe führt nun direkt in das Elternschlafzimmer im Obergeschoß. Hier konnte durch die Verbindung zweier Räume zusätzlich ein begehbarer Kleiderschrank verwirklicht werden. Das einstige Herrenzimmer wurde zur Bibliothek und die Küche wurde vergrößert, indem man die Vorratskammer auflöste. Hinzu kamen moderne Energiesparlösungen, wie beispielsweise die Thermo-Verglasung der Fenster oder der Feststoffbrenner. In einem Energiegutachten aus dem Jahre 1991 wurde der Familie bestätigt, dass die Heizungsanlage noch immer den Anforderungen der Heizanlagen-Verordnung entspricht. Aktuell benötigt die Familie konstant nur 800 Euro im Jahr für die Gasheizung. „Und sollten sich die Energiepreise erhöhen, so können wir auch mit Holz heizen.“, fügt Professor B. hinzu.

Bedürfnisse ändern sich
Kinder werden bekanntlich schnell erwachsen, wodurch sich auch ihre Bedürfnisse verändern. Bedingt durch die Einliegerwohnung bietet das Treppenhaus einen separaten Zugang zum Obergeschoß. Es bot sich also an, den zwei Teenagern der Familie einen eigenen Bereich im oberen Teil des Hauses zu ermöglichen. Aufgrund dessen sollte das Kinderzimmer des Sohnes von Familie B. in ein Jugendzimmer im Dachboden verwandelt werden. Hierzu ließ die Familie mehrere zusätzliche wärmeisolierte Dachfenster einbauen. Bei der Gelegenheit wurde auch das Dach nach 36 Jahren erstmals neu gedeckt. Aus dem einstigen Kaltdach-Spitzboden wurde ein vollwertiges, hervorragend gedämmtes, helles Zimmer mit Holzverkleidung und Wohlfühlcharakter. Auch die Tochter erhielt einen eigenen Bereich mit zusätzlichem Klavierzimmer.

Modernisieren ohne den Charakter zu verändern
In 55 Jahren hat das Fertighaus einige Veränderungen möglich gemacht, die bei einem konventionell gebauten Haus nicht ohne weiteres machbar gewesen wären. „Ein Fertighaus ist so flexibel, dass es im Laufe der Zeit einen ganz neuen Charakter erhalten kann. Doch das wollten wir vermeiden.“, betonte Frau B. als wir die originalen Holzfensterläden betrachteten. Trotzdem hat sich auch im Außenbereich einiges verändert. Für die Ummantelung der Terrasse wurden die gleichen Klinkersteine benutzt, die auch beim Kellerbau verwendet wurden. An diesen Bereich fügt sich eine von einem Glasdach geschützte Sitzecke, in der man auch bei einem Regenschauer das Kaffeekränzchen nicht unterbrechen muss. Der Hauseingang hat eine Überdachung erhalten und der Garten wurde mittlerweile zu einer grünen Oase, die das Haus umgibt.

Veränderung gehört zum Leben
Die Kinder der Professorenfamilie sind mittlerweile ausgezogen und Professor B. ist seit einem Jahr in Pension. Und wieder wurde das Haus neuen Nutzungsanforderungen angepasst. Das Ehepaar kann nun den gesamten Platz für sich beanspruchen. So wurde das Jugendzimmer zum Gästezimmer, das Klavierzimmer zur Leseecke, im Obergeschoß entstand ein Büro für Frau B. und es ist auch noch genügend Platz, um beispielsweise eine Sauna zu verwirklichen. Rückblickend ist die Familie B. sehr froh, dass sich Herr K. bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert für ein qualitativ hochwertiges Fertighaus der Firma Hanse Haus entschieden hat. Schließlich konnten sie dadurch mit relativ wenig Aufwand aus dem Traumhaus von damals auch ihr Traumhaus von heute verwirklichen.



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