Heute schon an morgen denken

Barrierefrei wohnen
in der Schweiz

Niemand weiss, wie die eigene Lebenssituation morgen oder in einigen Jahren aussieht. Der Wunsch ist bei vielen Menschen gross, auch im hohen Alter noch in den eigenen vier Wänden ohne Einchränkungen wohnen zu können. Immer mehr Bauherren entscheiden sich daher für ein barrierefreies Haus. Dies kann zum Beispiel ein Einfamilienhaus mit barrierefreier Einliegerwohnung sein oder ein Bungalow, bei dem alle Räume auf nur einer Ebene angeordnet sind.

Ein intelligenter Grundriss ohne Treppen, breite Innentüren, schwellenlose Terrassen- und Haustüren sowie barrierefreie Bäder sind ausschlaggebend dafür, dass das Wohnen ohne Hindernisse möglich ist. So ist auch im Alter Komfort und Wohnqualität garantiert.

 

Unsere Tipps für Ihre Hausplanung

Bereit für die
Zukunft

Intelligent geplante Grundrisse machen es möglich, schon heute barrierefrei und rollstuhlgerecht zu wohnen. Auch Teilbereiche des Hauses können so gestaltet werden, um sie später einmal als separate Wohneinheit oder zum barrierefreien Wohnen im Alter zu nutzen.

  • Ordnen Sie alle Wohn- und Schlafräume sowie das Bad auf einer Wohnebene an – oder planen Sie einen Aufzug ein, der für Rollstühle geeignet ist.
  • Achten Sie bei den Türen und Durchgängen auf eine Mindestbreite von 100 cm.
  • Planen Sie eine bodengleiche, mit dem Rollstuhl befahrbare Dusche mit Duschsitz.
  • Kalkulieren Sie genug Bewegungsflächen in Rollstuhl-Wendebereichen mit einem Durchmesser von 150 cm ein.
  • Wählen Sie Waschtische, die mit dem Rollstuhl unterfahrbar sind und bringen Sie Haltegriffe an den Sanitärobjekten an.
  • Entscheiden Sie sich für robuste Bodenbeläge mit einem niedrigen Rollwiderstand, beispielsweise Fliesen oder Laminat.
  • Denken Sie an schwellenlose Aussentüren.

Bei der Planung von barrierefreien Wohnräumen orientieren wir uns am Leitkonzept „ready“.

Der „Ready-Standard“ ist das Ergebnis einer gemeinsamen Forschungsarbeit von Architekten und Soziologen und wurde vom Bundesbauministerium gefördert.

Er bündelt die wichtigsten Grundsätze, Methoden und Qualitätsanforderungen für den altersgerechten Wohnungsbau und stellt eine Planung in den Vordergrund, die flexibel an spätere Ansprüche angepasst werden kann.

Viele unserer Hanse Haus Hausentwürfe bringen bereits beste Voraussetzungen für den Ready-Standard mit und können einfach umgeplant werden.

Schon jetzt beim Bau Ihres Fertighauses an die Zukunft denken und für Barrierefreiheit vorsorgen

Ready
für die Zukunft

So geht sorgenfreies barrierefreies Wohnen

7 Tipps zur Planung
eines barrierefreien Zuhauses

Sicher barrierefrei wohnen

1. Ebenerdige, sichere Wege

Ebenerdige und sichere Wege tragen dazu bei, dass sich alle Hausbewohner in ihrem Alltag frei und gefahrlos im Haus und im Garten bewegen können. Besonders praktisch ist es, wenn alle Wohn- und Schlafräume sowie das Badezimmer auf einer Ebene angeordnet sind. Denn so muss keine Treppe überwunden werden, um diese Räume zu erreichen. Das sorgt zum einen für mehr Komfort im Alltag, zum anderen wird durch das Fehlen von Stufen das Sturzrisiko minimiert.

  • Alles auf einer Ebene
    Weil Bungalows darauf ausgerichtet sind, dass man auf einer Ebene wohnt, eignen sie sich besonders gut als barrierefreies Zuhause. Wenn Sie alle Zimmer auf einer Ebene planen möchten, wird die Grundfläche Ihres Hauses dadurch etwas größer ausfallen - das sollten Sie am besten bereits bei der Grundstückssuche beachten.
  • Barrierefrei auf mehrere Stockwerken
    Es ist aber natürlich auch möglich, ein mehrstöckiges Haus barrierefrei und auch rollstuhlgerecht zu gestalten. Dazu kann beispielsweise ein Aufzug eingeplant werden, der die Geschosse miteinander verbindet.
  • Stufen
    Um reibungslos mit dem Rollator, dem Rollstuhl, dem Kinderwagen, dem schweren Rollkoffer oder dem Kinderfahrrad ins Haus und von dort auch wieder nach draußen zu gelangen, sollten Stufen vor den Außentüren unbedingt vermieden oder durch Rampen ersetzt werden. Dabei ist es wichtig, dass die Rampen eine Steigung von 6 Prozent nicht überschreiten. Wenn Sie auch den Außenbereich und den Garten ohne Stufen gestalten, sorgt das für eine bessere Zugänglichkeit aller Bereiche und erleichtert zum Beispiel die Gartenarbeit mit dem Rasenmäher oder der Schubkarre. Achten Sie bei Wegen mit Quergefälle darauf, dass die Steigung maximal 2 Prozent beträgt.
  • Türschwellen
    Sowohl bei den Außentüren als auch bei den Innentüren wird in barrierefreien Häusern außerdem auf Türschwellen verzichtet. Das sorgt für ebene Wege zu den einzelnen Räumen und nach draußen. Auch krabbelnden Kleinkindern fällt es so leichter, sich im Haus fortzubewegen. Auch beim Putzen oder Staubsaugen bleibt man so nicht an Türschwellen hängen. Einen noch höheren Komfort schaffen vorne abgeschrägte Fußmatten vor den Eingängen und in den Boden eingelassene Fußabstreifer drinnen.
Pendeltür aus Eiche von Herholz

Wohnen ohne Hürden - Auch mit dem Rollstuhl

2. Breite Türen und Durchgänge

Nicht nur Türschwellen können hinderlich sein, wenn man sich zum Beispiel mit einem Rollstuhl oder einem Rollator im Haus bewegen möchte.

Auch zu schmale Türen und Durchgänge können Barrieren darstellen. Bei einem barrierefreien Wohnkonzept werden deshalb alle Türen, Flure und Durchgänge so geplant, dass sie mindestens 100 cm breit sind. Davon profitieren Sie auch als Familie mit kleinen Kindern, denn der Kinderwagen kann so problemlos ins Haus oder auf die Terrasse geschoben werden.

Gerade in einem rollstuhlgerecht geplanten Haus sorgt es für bequemere Wege im Alltag, wenn Sie insgesamt mit möglichst wenigen Türen auskommen. So tragen die aktuell modernen, offenen Grundrisse positiv zur Barrierefreiheit von Wohnhäusern bei.

Barrierefrei wohnen bedeutet individuell planen

3. Sanitärräume

Bei der Umsetzung eines barrierefreien Wohnkonzepts sollte ein besonderes Augenmerk auf die Sanitärräume gelegt werden. Damit alle Hausbewohner und auch eure Gäste ohne Hilfe und ohne jegliche Einschränkungen das Badezimmer und das WC nutzen können, gibt es ein paar Punkte zu beachten.

  • Waschbecken
    Zum Zähneputzen und Händewaschen sollte das Waschbecken für alle gut erreichbar sein. Besonders praktisch ist ein höhenverstellbarerer Waschtisch, der an die jeweilige Größe individuell angepasst werden kann. Wenn Sie das Bad für Rollstuhlfahrer optimiert gestalten möchten, sollten Sie neben der passenden Höhe auch darauf achten, dass das Waschbecken unterfahrbar sein sollte.

  • Spiegel
    Sicherlich haben Sie sich auch schon einmal über einen Spiegel geärgert, die zu tief oder zu hoch hängt, sodass Sie sich nicht gut darin sehen konnten. Um das in Ihrem Eigenheim zu vermeiden, können Sie einen ebenfalls in der Höhe verstellbaren oder kippbaren Spiegel anbringen, den jeder Nutzer je nach Bedarf einstellen kann.

  • Toilette
    Wichtig ist auch, dass die Toilette auf der passenden Höhe angebracht ist, damit sie ohne fremde Hilfe benutzt werden kann. Es ist auch möglich, den Toilettensitz je nach Bedarf mit einem entsprechenden Aufsatz zu versehen, der jeder Zeit ganz einfach aufgesetzt oder entfernt werden kann. Wenn Sie eine Toilette oder weitere Sanitärobjekte mit Haltegriffen einplanen, spielt die richtige Höhe der Griffe ebenfalls eine wichtige Rolle.

  • Dusche
    Eine geräumige, bodengleiche Dusche mit einem Duschsitz und rutschfestem Bodenbelag bietet einen hohen Komfort und viel Raum zum Wohlfühlen und wird gelichzeitig den verschiedensten Bedürfnissen gerecht: Sie kann ohne Schwelle mit dem Rollstuhl oder dem Rollator befahren werden und erleichtert Familien mit Kindern die Routine im Badezimmer.

Küche und Einbaumöbel in einem Fertighaus von Hanse Haus

Für jeden Bewohner nutzbar

4. Küche

Was für die Sanitärräume gilt, lässt sich auch auf die Küche übertragen. Die Küche kann natürlich nur dann uneingeschränkt genutzt werden, wenn alles Wichtige bestmöglich erreichbar ist. Eine barrierefreie Küche zeichnet sich im Wesentlichen durch viel Bewegungsfreiheit, einen perfekten Aktionsradius und eine funktionale Gestaltung aus. Besonders wichtig ist aber, dass sie optimal auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer abgestimmt ist. Eine Küche, in der eine blinde Person kocht, ist anders geplant als eine rollstuhlgerechte Küche oder die Küche eher großer Hausbewohner.

  • Arbeitsplatte
    Die Höhe der Arbeitsplatte sollte unbedingt perfekt auf Sie abgestimmt sein. Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, auf eine höhenverstellbare Arbeitsplatte zurückzugreifen, die euch maximale Flexibilität verschafft. Wenn Sie einen Rollstuhl nutzen, bietet Ihnen eine unterfahrbare Arbeitsplatte ein Plus an Komfort. Auch Geräte wie der Backofen sollten so integriert werden, dass Sie gut herankommen.
  • Stauraum
    Natürlich braucht man auch jede Menge Platz, um alle möglichen Küchenutensilien, Vorräte und Gewürze zu verstauen. Achten Sie bei der Küchenplanung darauf, dass all diese Dinge gut zu erreichen sind. Besonders praktisch sind Liftschränke, also Oberschränke, die zur Benutzung einfach abgesenkt werden können. Übersichtliche und leicht zugängliche Stauräume wie Schubladen oder Auszüge machen das Arbeiten in der Küche auch vom ergonomischen Standpunkt aus bequemer.
5. Wohnräume

Wie bereits erwähnt bietet ein barrierefreies Wohnkonzept den größten Mehrwert, wenn alle Bereiche des Wohnens mit eingeschlossen werden.

  • Bodenbelag
    Barrierefreie Planung beginnt bereits beim Bodenbelag: Um die Fortbewegung mit einem Rollstuhl, einem Rollator innerhalb der Wohnräume so leicht wie möglich zu gestalten, bieten sich robuste Bodenbeläge mit einem geringen Rollwiderstand an, wie zum Beispiel Laminat, Vinyl oder großformatige Fliesen mit wenigen Fugen - Teppich dagegen ist eher weniger gut geeignet.
  • Kleinigkeiten mit viel Auswirkung
    Oft sind es die Details, die bereits einen großen Beitrag zur Barrierefreiheit leisten: Überlegen Sie zum Beispiel, auf welcher Höhe Lichtschalter, Griffe an Türen und Fenstern oder die Türklingel angebracht werden müssen, damit Sie gut herankommen.
  • Möbel
    Genau wie im Badezimmer und in der Küche sollten alle Möbel auf die richtige Höhe angepasst werden und gegebenenfalls unterfahrbar sein.

Nicht auf den ersten Blick erkennbar

6. Technologie
nutzen

Andere Merkmale, die zur Barrierefreiheit des Hauses beitragen, sind auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen.

Ein Smarthome-System kann gezielt den Alltag erleichtern. Mithilfe einer Sprachsteuerung können Sie zum Beispiel von überall im Haus die Beleuchtung, die elektrischen Rollläden, die Heizung oder euer Entertainmentsystem steuern. Auch ein Alarmsystem mit einem Notfallknopf kann so eingerichtet werden.

Fertighaus Bungalow von Hanse Haus

Barrierefrei wohnen
im Bungalow

Egal ob für Senioren, Menschen mit Handicap oder Familien mit kleinen Kindern - die Vorteile eines Fertighaus Bungalows liegen klar auf der Hand. 

  • barrierefreies & rollstuhlgerechtes Wohnen möglich
  • kein Platzverlust durch ein Treppe
  • lästiges Treppensteigen entfällt
  • keine Absturzgefahr für Kleinkinder
  • kurze Wege zwischen den Räumen
  • offene Gestaltung des Grundrisses mit viel Freiraum
  • u.v.m.

Einer unserer Bungalow-Entwürfe ist der Bungalow 133 im Musterhauspark am Werksstandort in Oberleichtersbach. Durch die grosszügige Aufteilung der Wohnräume ist ausreichend Platz für eine sofortige oder spätere Anpassung an ein barrierefreies oder rollstuhlgerechtes Wohnen. Unsere Architekten haben gemeinsam mit Rollstuhlfahrern den Bungalow 133 geplant; nach dem Bau wurde das Fertighaus in der Praxis getestet.

Mehr zum Bungalow 133

Nicole Weimann
Nicole Weimann
Vertriebsmitarbeiterin bei Hanse Haus
Mein Tipp!

„In unserem großen Musterhauspark am Buchrasen in Oberleichtersbach können Sie den Bungalow 133 live erleben.

Kommen Sie einfach vorbei und sehen Sie sich an, wie schön das Wohngefühl in einem Bungalow sein kann. Gerne zeigen Ihnen unsere Fachberater vor Ort die Möglichkeiten für Ihr rollstuhlgerechtes Fertighaus.“

 

Mehr zum Hanse Haus Musterhauspark

Grauer Hintergrund mit Überlagerung
Innenansicht eines Einfamilienhauses mit Satteldach als Fertighaus von Hanse Haus

Barrierefrei wohnen im zweigeschossigen Fertighaus

Barrierefrei auf
zwei Etagen

Barrierefreies Wohnen ist nicht nur in einem Bungalow, sondern auch in einem zweigeschossigen Fertighaus problemlos möglich. Dank einer intelligenten Planung, durch die die Geschosstreppe breiter gebaut wird, kann später jederzeit ein Treppenlift nachgerüstet werden. Oder man nimmt bereits jetzt einen Personenaufzug in die Planung mit auf. 

Für den Planungsvorschlag 4 des Variant 35-235 haben wir eine separate Einliegerwohnung vorgesehen, die auf Wunsch barrierefrei gestaltet werden kann.

Auch unser Musterhaus in der Home Expo in Suhr (Schweiz), ein Cubus 162, verfügt über ein barrierefreies Appartement mit Aufzug. 

VARIANT - Einfamilienhaus mit Satteldach als Fertighaus von Hanse Haus

Möglichkeiten gibt es viele

Barrierefreiheit
im Anbau

Beim Variant 25-150 mit Einliegerwohnung wurde eine separate Wohnung als Cubus an das Haus angebaut. 

Über einen eigenen Eingang ist die Wohnung komplett ebenerdig zugänglich. Mit 50 Quadratmetern bietet die kleine Wohnung alles was man zum barrierefreien Wohnen braucht.

Zum Variant 25-150 mit Einliegerwohnung

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Sie uns

 

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