Die Grundstückssuche

6 Tipps für den perfekten Bauplatz

Das Grundstück ist ein zentrales Thema beim Hausbau und die Basis für Ihr zukünftiges Traumhaus. Vor allem in Ballungsgebieten ist es oftmals nicht ganz leicht, das perfekte Baugrundstück zu finden. 

Wenn Sie noch kein Grundstück besitzen und Sie sich noch auf die Suche nach einem geeigneten Bauplatz machen müssen, dann gilt es dabei einige Punkte zu beachten. Denn nicht nur der Standort, die Größe und der Preis spielen eine wichtige Rolle. Es gibt zahlreiche weitere Aspekte, die Sie beachten sollten. 

1. Die Lage und Infrastruktur 

Nehmen Sie sich genügend Zeit und überlegen Sie, was Ihnen wichtig ist: Möchten Sie in ruhiger Lage wohnen oder ist Ihnen das zu langweilig? Wie weit liegen Ihre Arbeitsstelle und die Schule Ihrer Kinder entfernt? Und wie praktisch ist die Verkehrsanbindung? 

Zudem sollten Sie prüfen, ob das Grundstück inmitten eines beliebten Baugebietes liegt und die Wahrscheinlichkeit daher groß ist, dass in naher Zukunft Ihre Nachbarschaft wächst. 

2. Der Bebauungsplan 

Als angehender Bauherr sollten Sie unbedingt einen Blick in den Bebauungsplan werfen, bevor Sie ein Grundstück kaufen. Den Plan können Sie bei der zuständigen Gemeinde einsehen. Im Bebauungsplan sind zahlreiche Bedingungen festgehalten, die Sie beim Hausbau beachten müssen. Er regelt zum Beispiel, wie viele Stockwerke ein Haus haben darf, welche Dachform erlaubt ist und stellt Bedingungen an Garagen und Stellplätze.  

3. Die Ausrichtung 

Um ein Gefühl für die Ausrichtung des Grundstücks und Ihres späteren Hauses zu bekommen, sollten Sie den Bauplatz im Vorhinein zu verschiedenen Tageszeiten besichtigen. So verschaffen Sie sich einen Überblick über den Sonnenverlauf und den Schattenwurf von Bäumen oder Nachbarhäusern. Sie erkennen zudem, wo ein hohes Lärmaufkommen besteht und können sich Ideen einholen, wie Sie dementsprechend Ihre Räume anordnen möchten. 

4. Die Erschließung

Künftige Bauherren sollten sich bei der zuständigen Gemeinde erkundigen, ob der Bauplatz bereits erschlossen ist. Die Kosten für die Erschließung des Grundstücks sind manchmal bereits im Grundstückspreis enthalten. Anderenfalls kommen die Erschließungskosten zusätzlich auf Sie zu. Diese umfassen die Anschlüsse des öffentlichen Versorgungsnetzes, also Gas, Wasser und Strom.   

5. Die Beschaffenheit

Je nach Lage des Grundstücks kann die Bodenbeschaffenheit sehr feucht, steinig oder sandig sein. In der Regel besteht nur sehr selten das Problem, dass die Tragfähigkeit für ein Einfamilienhaus nicht ausreicht. Mit einem Bodengutachten gehen Sie aber auf Nummer sicher, damit keine unerwarteten Kosten auf Sie zukommen.

6. Baulasten 

Als Baulasten beschreibt man die Verpflichtungen, die der Besitz eines Grundstücks mit sich bringt. Im Baulastenverzeichnis können zum Beispiel Anbau-, Stellplatz-, und Freiflächenbaulasten niedergeschrieben sein. Bei der zuständigen Baubehörde kann man in Erfahrung bringen, ob bereits Baulasten für das Grundstück eingetragen sind. 

Unsere kompetenten Fachberater vor Ort stehen Ihnen gerne bei der Wahl Ihres perfekten Grundstücks zur Seite.