Dem Projekt „Hausbau“ steht nichts im Wege

Auswirkungen der Pandemie

Der Hausbau boomt in Deutschland und insbesondere der Fertighausmarkt wächst und wächst. 2019 lag der Marktanteil bei fast 21 Prozent: Jedes fünfte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus wurde in der Fertigbauweise errichtet. Um die Jahrtausendwende waren es gerade einmal 13,5 Prozent.

Die Auftragsbücher sind folglich bei den meisten Fertighausanbietern gut gefüllt und im Vergleich zu anderen Industrien, sind viele Hausbaufirmen daher bislang kaum von den Auswirkungen der Corona Pandemie betroffen. So auch die Hanse Haus GmbH & Co. KG.

Einige Bauherren, die gerade mitten im Hausbauprojekt stecken, befürchten jedoch, dass sich der Bau ihres neuen Eigenheims aufgrund der aktuellen Situation verzögert. Diese Sorge ist nachvollziehbar, doch Hanse Haus kann seine Bauherren beruhigen. Der Fertighaushersteller aus der Rhön ist aktuell in der Lage, seine Kapazitäten zu 90 Prozent aufrechtzuerhalten, wie Geschäftsführer Marco Hammer betont: „Unsere Produktion läuft wie gewohnt weiter und auch die Bemusterungen werden weiterhin durchgeführt – natürlich unter strengen gesundheitlichen Auflagen. Um die Ansteckungsrate zu minimieren und somit den Betrieb aufrechtzuerhalten, arbeiten zudem viele Mitarbeiter im Home Office.“

Eine Schwierigkeit zeigt sich jedoch momentan auf den Baustellen. Zum einen sind viele Hotels geschlossen, was es schwierig macht, die Montagetrupps unterzubringen und zu verpflegen. Zum anderen ist auch Hanse Haus auf Unterstützung aus dem Ausland angewiesen. Infolge der Grenzschließungen können diese Arbeiter vorerst nicht ihren Arbeitsplatz antreten.

Geschäftsführer Marco Hammer äußert sich jedoch zuversichtlich: „Auch wir können nicht vorhersehen, wie es weitergeht. Wir werden jedoch unser Bestmögliches tun, um den Bauherren termingerecht den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen. Wenn es zu Verzögerungen kommt, bedauern wir dies natürlich sehr und hoffen auf das Verständnis seitens der Bauherren. Durch die aktuelle Situation wird jeder von uns vor eine große Herausforderung gestellt, die es nun gemeinsam zu meistern gilt!“

Laut Marco Hammer dürfe man dem Kunden nicht suggerieren, dass es nicht zu Engpässen kommen kann: „Transparenz und Ehrlichkeit ist uns bei Hanse Haus wichtig. Der Kunde muss wissen, wie der aktuelle Stand ist und was ihn erwartet.“

Neben den Bauherren, die sich bereits mitten in der Bauphase befinden, gibt es natürlich viele Interessenten, die noch ganz am Anfang ihrer Hausbauplanung stehen. Laut der Hanse Haus Geschäftsführung ist das Interesse nach wie vor vorhanden, beziehungsweise ist sogar ein Trend nach oben erkennbar: „Infolge der Ausgangssperren haben die Bauinteressenten Zeit, sich in Ruhe mit dem großen Projekt ‚Hausbau‘ zu befassen.“

Und es gibt trotz geschlossener Musterhauszentren genügend Alternativen, um sich zu informieren, denn für eine Erstberatung ist ein persönliches Treffen gewiss angenehm, aber nicht unbedingt notwendig. Die Hanse Haus-Fachberater stehen Bauinteressenten telefonisch und auch per Videoanruf Rede und Antwort. Wer noch nicht für ein Erstgespräch bereit ist, der kann sich Inspirationen im Hauskatalog oder auf der Website holen.

Hanse Haus hat ein weiteres hilfreiches Angebot: Auch wenn die Musterhäuser im Moment geschlossen sind, so können Bauinteressenten diese trotzdem besichtigen, und zwar in virtuellen Rundgängen von Zuhause aus. Auch das 1800 m² große Bemusterungszentrum am Firmensitz in Oberleichtersbach kann in einer virtuellen Tour „live“ erlebt werden.