Das Plusenergiehaus erzeugt mehr Energie, als es benötigt. Werden Sie Ihr eigener Energieversorger.

Plusenergiehaus

„Mehr Energie erzeugen als verbrauchen“ – so kann man das Konzept des Plusenergiehauses in Kurzform beschreiben.

Mit einem Plusenergiehaus besitzen Sie also ein kleines Stromkraftwerk mit dem Sie so viel Strom erzeugen, dass Sie den Energiebedarf der Hausbewohner für Heizung, Warmwasserbereitung, Beleuchtung und den Betrieb elektrischer Geräte abdecken und am Schluss noch Energie für den hausinternen Stromspeicher sowie eventuell für die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz übrig bleibt.

Mann beim Montieren einer Photovoltaikanlage

Wie funktioniert die Stromerzeugung in einem Plusenergiehaus?

Die
Stromerzeugung

Eine Photovoltaik-Anlage erzeugt aus Sonnenlicht Strom, der von einem Energiemanagementsystem verwaltet wird.

Steht zu sonnenreichen Tageszeiten mehr Strom zur Verfügung als im Haus benötigt wird, leitet die intelligente Haussteuerung die nicht verbrauchte Energie in einen zentralen Speicher.

Kann der Strombedarf beispielsweise in den Abendstunden nicht mehr über die Photovoltaik-Anlage abgedeckt werden, bezieht das Haus automatisch Energie aus dem Speicher.

Erst wenn dieser leer ist, wird Energie aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen.

Umgekehrt speist das System überschüssigen Strom ins öffentliche Stromnetz, wenn der Stromspeicher Ihres Fertighauses voll ist.

Plusenergiehaus Wuppertal

Besuchen Sie uns in unserem Hanse Haus Musterhaus in Wuppertal und erleben Sie live, wie ein Plusenergiehaus in der Praxis funktioniert. Als Basis für dieses energieeffiziente Haus mit KfW 40 Plus Standard diente unser Hausentwurf Variant 35-235.

Kommen Sie vorbei. Vor Ort können Sie sich am besten von den Vorteilen eines Plusenergiehauses überzeugen und erhalten auf Wunsch wertvolle Tipps und Informationen von unseren kompetenten Hanse Haus Beratern.

Ausstellungshaus in Wuppertal

KfW Förderung für Energieeffizienz

Ein Plusenergiehaus von Hanse Haus erfüllt bereits die Kriterien des KfW 40 Plus Standards, den Sie für die Darlehen mit besonders niedrigen Zinsen sowie die Tilgungszuschüsse der KfW Förderbank benötigen.

Mehr zu den KfW-Effizienzhäusern & Förderungen

Paar sitzt auf einer Couch

Die Vorteile eines Plusenergiehauses in Kürze zusammengefasst:

Gut
zu wissen
  • Ein Plusenergiehaus bietet durch Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie eine größere Unabhängigkeit von Energiepreiserhöhungen.
  • Smarte Steuertechniken sorgen dafür, dass der erzeugte Strom vorzugsweise im Haus selbst verbraucht wird. Hierfür können beispielsweise Verbraucher wie Waschmaschine, Geschirrspüler oder die Warmwasserbereitung automatisch gestartet werden, sobald genügend Energie vorhanden ist.
  • Überschüssiger Strom kann gespeichert, gegen Vergütung in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder z. B. für Elektromobile genutzt werden.
  • Die Einspeisevergütung für selbst erzeugten Strom macht den Eigenverbrauch zunehmend attraktiver.

In nur drei Schritten zum umweltfreundlichen Plusenergiehaus von Hanse Haus

Nur 3 Schritte

der Energie-Effizienz des Gebäudes

Maximierung

Das Ziel: Wärmeverluste minimieren, damit möglichst wenig Heizenergie benötigt wird. Denn je weniger Wärme verloren geht, desto weniger muss geheizt werden.

Grundvoraussetzung für ein Plusenergiehaus ist eine energieeffiziente Gebäudehülle, die optimal wärmegedämmt und besonders luftdicht ist.

Je nach Anforderung setzen wir dabei z. B. bei den Wänden, den Fenstern, dem Dach und der Bodenplatte/dem Keller Komponenten ein, die sich bereits beim Bau unserer Passivhäuser bewährt haben.

Bei der Planung des Hauses ist es wichtig, dass eine kompakte Gebäudeform gewählt wird und Dachfläche für eine Photovoltaik-Anlage zur Verfügung steht. Während im Süden große Fensterflächen geplant werden sollten, die Sonnenwärme einfangen, ist die Nordseite eher geschlossen zu halten. Das Haus darf nicht von Nachbarhäusern, großen Bäumen oder Ähnlichem verschattet werden.

Bemusterung

des Energieverbrauchs

Minimierung

Das Ziel: den Energiebedarf des Haushaltes so weit senken, dass der verbleibende Bedarf durch selbst erzeugte Energie gedeckt werden kann.

Da das Plusenergiehaus als Gesamtkonzept zu betrachten ist, muss auch der Verbrauch von Energie für Haushaltsgeräte und Beleuchtung sowie für die Beheizung des Hauses minimiert werden.

Als Heizung eignen sich z. B. Wärmepumpensysteme wie eine Luft/Wasser-Wärmepumpe oder auch die Hanse Haus-Frischluftheizung, die den zum Teil selbst erzeugten Strom nutzen.

Eine in das System integrierte kontrollierte Lüftungsanlage gewinnt die in der Abluft enthaltene Wärme zurück.

Haushaltsgeräte der höchsten Effizienzklasse, Beleuchtung mit LEDs oder Energiesparlampen und Energiemanagementsysteme reduzieren zusätzlich den Strombedarf auf ein Minimum.

Energie

der eigenen Energie aus Sonnenkraft

Erzeugung

Das Ziel: im Jahresmittel mehr Energie aus Sonnenkraft gewinnen, als im Haus benötigt wird.

Die im Haus benötigte Energie stellt z. B. die Sonne tagtäglich kostenfrei zur Verfügung.

Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach erzeugt aus dem Sonnenlicht Strom, der vorzugsweise selbst verbraucht werden sollte. Überschüsse können gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Bei einem Einfamilienhaus wird für die Photovoltaikmodule eine etwa 60 Quadratmeter große, nach Süden ausgerichtete Dachfläche mit einer Neigung von idealerweise 30 – 40 Grad benötigt. Die im Einzelfall benötigte Anlagenleistung wird von unseren Hanse Haus Experten individuell berechnet.

Nachhaltigkeit

Sie interessieren sich im Detail für ein Plusenergiehaus?

Weitere
Informationen

Weitere Details zur Erreichung des Plusenergie-Standards Ihres Fertighauses sowie zur Photovoltaik-Anlage finden Sie in unserem Hanse Haus Katalog, den Sie sich gerne über einen Link downloaden können und den wir Ihnen auch gerne per Post zukommen lassen.

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