Besuch im Hanse Haus Fertighaus der Familie Hammer

Nachhaltigkeit großgeschrieben

Bereits in der Schule lernen die Kinder, dass die Energie- und Rohstoff-Ressourcen auf dieser Welt nicht unendlich sind. Diese Ressourcen zu schonen und nach Alternativen zu suchen wird als Nachhaltigkeit bezeichnet und natürlich ist dies auch besonders beim Hausbau ein großes Thema.

Aber schränkt man sich als Bauherr damit bei der Hausplanung, der Ausstattung und dem Wohnkomfort nicht ganz schön ein? Muss man große Kompromisse bei der Vorstellung vom eigenen Zuhause eingehen und wird der Hausbau dadurch viel teurer?

Wie entspannt Hanse Haus Bauherren dem Thema ‚Nachhaltiges Bauen’ entgegen sehen können, zeigt das Bauvorhaben von Familie Hammer aus Nieder-Saulheim.

„Nachhaltigkeit bedeutete für uns bisher in erster Linie immer eine Reduzierung des Energieverbrauchs und damit verbunden niedrige Heizkosten. Wie viele Facetten Nachhaltigkeit jedoch darüber hinaus noch hat, haben wir dann bei unserem Bauvorhaben, einem Variant Fertighaus mit Satteldach, gelernt“, blickt Bauherr Mike Hammer zurück.

Merkmale
HausserieVariant
HausnameVariant
Verwendung Einfamilienhaus
Dachform Satteldach
Dachneigung35°
Kniestock120 cm
Wohnfläche190,00 m²
Anzahl Geschosse1
Baujahr2013
Baudauer13 Wochen
AusbaustufeSchlüsselfertig

Viel Lob vom Umweltministerium und der Hochschule München

Nachhaltig
gebaut

Dass ihr neues Zuhause nämlich besonders nachhaltig ist, hat die Familie sogar schwarz auf weiß.

Und das kam so:

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat die Hochschule in München einen Katalog mit insgesamt 18 Kriterien erstellt, mit denen die Nachhaltigkeit eines Wohngebäudes bewertet werden kann. Für eine wirklich umfangreiche Betrachtung sollten die Kriterien den gesamten Lebenszyklus eines Hauses abdecken – von der Planung, über das Bewohnen, bis zum Ende der Nutzungsdauer.

Für eine Pilotstudie wurden anschließend Häuser gesucht, anhand derer die Bewertungskriterien in der Praxis erprobt und weiterentwickelt werden konnten. Während viele andere Projektteilnehmer Musterhäuser, die speziell nach Nachhaltigkeitskriterien geplant und gebaut wurden, bewerten ließen, reichte Hanse Haus für realistische und auf andere Häuser übertragbare Ergebnisse das Kundenhaus von Familie Hammer ein.

Mit einer Gesamtnote von 1,4 erzielte ihr Bauvorhaben eine exzellente Bewertung und gehört damit zur Spitzengruppe aller zertifizierten Häuser der Studie.

Fertighaus Außenansicht mit einer Familie auf der Terrasse
Janett Hammer
Bauherrin

„Uns hat die Idee, unser Haus zertifizieren zu lassen, sofort gefallen.

Wir waren uns zwar sicher, dass unser Haus in puncto Energieverbrauch und Baumaterialien super abschneiden würde, vom Gesamtergebnis der Zertifizierung waren wir dann aber positiv überrascht.“

Grauer Hintergrund mit Überlagerung
Vater und KInd spielen in einem Kinderzimmer in einem Fertighaus erbaut von Hanse Haus

Bestnoten für Umweltverträglichkeit und Wohngesundheit

Ökologisch
& zukunftsfähig

„Besonders gute Wertungen hat unser Haus in den Kategorien Wohngesundheit, Zukunftsfähigkeit des Gebäudes, Umweltverträglichkeit und Qualität der Bauausführung erhalten. Alles Themen, um die wir uns als Bauherren gar nicht aktiv gekümmert haben, sondern die Hanse Haus quasi im Standard schon prima erfüllt,“ erzählt die Bauherrin und ergänzt: „Dass auch die Beratungsqualität von Hanse Haus in der Studie gelobt wurde können wir ebenfalls gut nachvollziehen – wir haben uns jederzeit gut aufgehoben gefühlt. Die Hausplanung hat viel Spaß gemacht, immer wieder gab es gute Tipps, die zeigen, dass die Architektin unsere Ansprüche an das Haus genau verstanden hat.“

Fertighaus mit Alltagstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit

Nachdem die Familie bereits seit einiger Zeit im neuen Zuhause wohnt, hat sich die Hausplanung auch als absolut alltagstauglich erwiesen.

„Als Planungsgrundlage haben wir einen Hausentwurf von Hanse Haus gewählt, der unseren Vorstellungen schon sehr nahe kam. Im Erdgeschoss konnten wir einfach die Anordnung von einigen Räumen verändern, so dass die Wohnräume besser zur Sonne ausgerichtet sind. Dank der großen Fenster wird es jetzt angenehm hell im Wohnbereich“, schwärmt Janett Hammer.

Das Arbeitszimmer dient mit dem angrenzenden Dusch-WC gleichzeitig auch als Gästezimmer. Es ist groß genug, um später eventuell auch als Schlafzimmer genutzt zu werden. „Auch das ist Nachhaltigkeit – denn so ist im Alter Wohnen auf nur einer Ebene möglich, ganz ohne Treppensteigen“, erklärt der Bauherr den Gedanken bei der Hausplanung.

Genügend Platz auch ohne Keller

Fertighaus
nach Maß

Komplett verzichtet hat man übrigens auf einen Keller, so dass der Haustechnikraum ebenfalls im Erdgeschoss untergebracht wurde.

„Wir bekommen alles Nötige im Abstellraum unter der Treppe und auf dem Dachboden unter. Zusätzlich haben wir ja noch eine Garage mit einem extra Abstellraum für Fahrräder und Gartengeräte“, so Mike Hammer und fügt lachend hinzu: „Man muss ja auch nicht immer alles aufheben, sondern darf sich ruhig von nicht Benötigtem trennen.“

Ein Quäntchen Luxus im Dachgeschoss

Ein großer Ankleideraum neben dem Schlafzimmer im Dachgeschoss stand trotzdem auf dem Wunschzettel ganz weit oben und wurde natürlich mit eingeplant.

Zwei große Kinderzimmer und das Wellness-Bad mit Dusche und Badewanne komplettieren das Dachgeschoss.

Energie sparen leicht gemacht mit der richtigen Wärmedämmung

Energieeffizientes
Fertighaus

Für immer genügend Warmwasser und Wärme im Haus sorgt eine Kombination aus einer Gasbrennwerttherme, einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer Solarthermieanlage.

„Um ehrlich zu sein, bin ich schon ein waschechter Energiesparer und mir macht es total Spaß die Energiekosten zu reduzieren, wo es nur geht“, erzählt Mike Hammer.

Natürlich muss deshalb niemand im Haus frieren oder kalt duschen. Die gute Wärmedämmung des KfW-Effizienzhauses 55 hält die von der Gasbrennwerttherme erzeugte Wärme sicher im Haus, während die Lüftungsanlage für frische Luft sorgt und gleichzeitig die Wärme der Abluft auf die Zuluft überträgt.

„Das Heizkonzept überzeugt uns total. In warmen, sonnigen Zeiten bleibt die Gastherme aus, das Warmwasser wird dann nur von der Solaranlage erzeugt“, erzählt der Bauherr ein wenig stolz. Eine ‚Stellschraube zur Optimierung’ sieht er aber noch: „Ohne unsere Katzenklappe wären die Heizkosten vermutlich noch ein wenig niedriger“, scherzt er, „aber bei so niedrigen Heizkosten muss man dem Stubentiger diesen Spaß ja nicht nehmen.“

Grauer Hintergrund mit Überlagerung

Mit einem Fertighaus von Hanse Haus das DGNB Nachhaltigkeitszertifikat in Gold erhalten

Einfach
nachhaltig

Zwischenzeitlich hat sich der Nachhaltigkeitsgedanke im Hausbau noch einmal deutlich weiterentwickelt. Von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) werden für besonders nachhaltige Bauvorhaben Zertifikate in Silber, Gold oder Platin verliehen.

Berücksichtigt werden von der DGNB die Bereiche ökologische, ökonomische, soziokulturelle und funktionale Qualität, sowie die technische Qualität, die Prozessqualität und die Standortqualität.

Werden diese Kriterien in der Summe zu mindestens 65% erfüllt, erhält das Haus ein DGNB-Zertifikat in Gold (für Silber sind 50% und für Platin 80% notwendig).

Während es bei der Zertifizierung von Einzelprojekten gut planbar ist, die nötigen Kriterien einzuhalten, geht Hanse Haus einen großen Schritt weiter: Alle Häuser, die mit einem Keller oder einer Bodenplatte von Hanse Haus gebaut werden und mindestens die Ausbaustufe „Fast fertig“ haben erhalten von der DGNB ein Nachhaltigkeitszertifikat in Gold.

Den Grundstein für die Zertifizierungen hat das Forschungsprojekt rund um das neue Zuhause von Familie Hammer gelegt – jetzt profitieren alle Hanse-Bauherren davon.